20.11.2018 / CVP Ortspartei Seon / /

Stamm zur Gemeindeversammlung in Seon am Freitag, 23.11.2018

Obwohl der vorgesehene Projektor nicht angeschlossen werden konnte, fand der „Stamm“ im üblichen Rahmen statt. Mit den Erläuterung vom Gemeinderat Markus Rihner besprachen die Anwesenden alle Traktanden.

Zusammengefasst: Für alle Traktanden kann die Zustimmung empfohlen werden!

Zu einzelnen Traktanden gab es aber Anmerkungen:

Thema Kindergartenstandort: Die Anwesenden begrüssen das Auswahlverfahren. Die Vorteile für die Direkt-Betroffenen, die Kinder, überwiegen bei weitem. Die zentralen Varianten hätten sicher „Mama-/Papa-„Taxis zur Folge, was keinesfalls erwünscht ist. Kritisch beurteilt wurde der Landverkauf, die Trafo-Station (mit Elektro-Strahlung) in direkter Nähe zum Kindergarten, und der Zugang direkt von der Kirchtalstrasse her. Doch am Grundsatzentscheid ändert sich dadurch nichts: Die CVP Seon befürwortet eindeutig die Variante „Schönbühl“.

Thema Schulsozialarbeit: Mobbing, rebellierende Jugendliche, überforderte Eltern usw. – dies sind leider Themen, die die Schule immer mehr belasten. Hier soll die Schulsozialarbeit entlastung bieten und Schüler und Schülerinnen bei der Bewältigung von sozialen Problemen unterstützen. Der Bedarf ist gegeben, und die Gemeinde Seon ist eine der letzten, die im Kanton Aargau noch keine Schulsozialarbeit haben. Die Anwesenden sehen den Bedarf ebenso gegeben und stimmen dem Antrag zu.

Thema Budget: Dieses gab in einigen Detailpunkten zu Diskussionen Anlass. Markus Rihner macht darauf aufmerksam, dass das Budget inkl. der „unsicheren“ Positionen zu Tempo 30 und dem Kindergarten habe erstellt werden müssen.

Bei der anschliessenden allgemeinen Diskussion berichtete Gemeinderat Markus Rihner, dass aufgrund der Umfrage der CVP am Herbstmärt 2018 der Gemeinderat Massnahmen eingeleitet hat. Z.B. Ein Konzept zu Standorten von Defibrillatoren soll erstellt werden. Dies zeigt, dass es sich lohnt, aktiv auf den Gemeinderat zuzugehen und Vorschläge zu machen.

Ein Mitglied brachte das Thema auf, dass die Oeffnungszeiten der Abfallsammelstelle ungenügend seien und diese massgebend erweitert werden sollten. Er stellte auch schon einen Antrag an den Gemeinderat, welcher leider wirkungslos blieb.
Der Präsident, Herbert Marchesi, macht darauf aufmerksam, dass doch Anliegen, die das ganze Dorf betreffen, jederzeit beim Vorstand vorgetragen werden können. Die Wirkung eines Anliegens kann sicher verstärkt werden, wenn die CVP als Partei dahinter steht.
Der „Stamm“ beschränkte sich also nicht nur auf die Gemeindeversammlung, sondern es konnten schlussendlich einige Themen „Kreuz und Quer“ diskutiert werden – ein fruchtbarer politischer Meinungsaustausch!