04.03.2018 / CVP Bezirk / /

NoBillag abgelehnt

Die No-Billag-Initiative wurde auch im Kanton Aargau klar abgelehnt. Das Engagement der CVP, die im Abstimmungskampf den Lead innehatte, hat sich gelohnt. Die CVP wird sich nun für einen verstärkten Service public in den Regionen einsetzen. 

Die CVP steht für den Zusammenhalt der Schweiz und freut sich über das Nein zu einer Initiative, welche der SRG den Stecker gezogen hätte. Die Rücksichtnahme auf Minderheiten, eine solidarische Mitfinanzierung von Sprach- und Kulturregionen, wozu öffentliche Sender verpflichtet sind, stellen einen unverzichtbaren Beitrag für unsere direkte Demokratie dar. „Wie die SRG sehen auch wir uns als Vermittlerin zwischen den Regionen, den Kulturen, den sozialen Schichten und den Generationen“, so Parteipräsidentin Marianne Binder-Keller. Die Ablehnung der radikalen Initiative zeigt, dass das Schweizer Volk einen angemessen Service Public will. Das heisst aber nicht, dass die SRG ihre Leistungen nicht auch überprüfen muss. „Die CVP Aargau wird sich für einen einen verstärkten Service public in den Regionen stark machen, ob privat oder öffentlich-rechtlich. Ausserdem fordern wir mehr Geld für das Schweizer Radio mit neuem Verteilschlüssel aus dem Gebührentopf, was wiederum die Regionen stärkt. Das Radio beweist, dass effizienter Journalismus auch kostengünstig zu haben ist“, so Marianne Binder-Keller.

Die Zusammenarbeit der Bezirke Lenzburg und Kulm hat Früchte getragen und wurde weit über die Bezirksgrenzen hinaus wahrgenommen. Mit witzigen Bildern und Videos haben die Präsidien der beiden Bezirke für ein Nein zu NoBillag geworben, über mehrere Wochen hinaus waren die beiden Bezirke damit in den sozialen Medien präsent.